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Übers Fallen

Ich verstehe nicht, dass manche Leute sich freiwillig irgendwo herunterfallen lassen, sei es nun aus einem Flugzeug, von einer Brücke oder auch nur vom Sprungturm im Schwimmbad.

Ich finde es schreklich zu fallen. Fällt man durch Zufall, weil man ungeschickt war und stolpert, so kann das im schlimmsten Fall sehr schmerzhaft sein und wenns das nicht ist, dann ist es auf jeden Call meisten schrecklich peinlich.

Noch schlimmer als das unabsichtliche Fallen ist für mich allerdings fallen gelassen zu werden. Ich sollte mich um einen Job bei der Telefonseelsorge bewerben. Anscheinden kann ich das besonders gut. Sonst wäre es ja nicht schon fast ein Volkssport mich vollzuheulen, sich rat und Hilfe zu holen und mich dann fallen zu lassen, wenn sich alles wieder geklärt hat. Klar, wer will schon Dank, wenn er Gleichgültigkeit haben kann? Hallo, ich?!? Immer muss ich die Seelsorgerin spielen, aber um meine Seele schert sich niemand. Ich sollte wirklich aufhören so nett zu sein. Nur leider kann ich das nicht. Also, hat jemand von euch Probleme? Meldet euch doch bei der Lady, die hilft und ihr braucht hinterher nichtmal nett zu ihr zu sein.

20.3.07 21:00


...

Ich bin traurig heute. Ich weiß nichtmal warum. Ich weiß nur, dass das gefühl mir selbst im Weg zu stehen alles nur noch schimmer macht. Am schlimmsten ist aber das Gefühl, dass ich heute überhaupt nichts zu sagen habe, niemandem. Diese Tage sind selten und ich hasse sie so sehr, aber ich kann nichts dagegen tun.

Bin eigentlich bloß ich so komisch? Kann es sein, dass mich wirklich nur Menschen möden können, die mich entweder kaum oder viel zu gut kennen? Und warum ist dann beides eigentlich nicht gut? Ich versteh nicht, warum ich selbst immer der Mensch sein muss, der mich am meisten enttäuscht und verletzt. Es sieht so aus, als dürfte ich gar keine Erwartungen mehr in mich selbst und meine Umwelt haben, weil sie sowieso enttäuscht werden. Wie machen das bloß all die anderen? Haben die wirklich keine Erwartungen mehr, oder bin ich zu empfindlich, dass es mir immer gleich sehr weh tut? Argh, jetzt fange ich schon an selbst Texte aus lauter rhetorischen Fragen zu schreiben, dabei ist das doch das Schrecklichste überhaupt. ich muss eh noch ein andere fazit schreiben. Das fällt mir am schwersten. Man kann nicht einfach jeden Gedanken eines Textes, alles was man sich erarbeitet hat in wenige Sätze am Ende fassen. Oder wieder nur ich kann das nicht, ich weiß es nicht.

19.3.07 21:29


Das Loch in meinem Herzen...

"Denn das Loch in meinem Herzen

sieht genauso aus wie du

und mit keinem andern Deckel

geht es je wieder zu"

Das ist der Refrain zu einem Lied dass ich gestern gehört habe. Das war ein wirklich schönes Lied, dass mich mal wieder hat nachdenken lassen über Menschen und ihre Beziehungen zueinander. Das jeder lebende, atmende Mensch diese Löcher in seinem Herzen hat steht außer Frage. Vielleicht gehört deshalb diese Redewendung zu einer die wie so oft wohl viel zu häufig verwendet wird. Die Frage ist nur, ob wir es wirklich jedes Mal merken, wenn jemand eines dieser Löcher in unser Herz reißt. Bei manchen Menschen von denen wir vielleicht gedacht haben sie könnten das merken wir am Ende, dass sie uns eigentlich eher gleichgültig waren. Dafür können andere Menschen, die wir nur kurz kennen uns mehr beeinflussen als wir vermutet hätten. Vor allem wenn jemand uns in extrem kurzer Zeit sehr ans Herz wächst akkn die Enttäuschung groß sein, wenn wir eine eventuelle Fehleinschätzung bemerken. Auch sie hinterlassen kleine Risse in unserem Herzen, die wir aber nur kurze Zeit spüren, die vielleicht zu winzigen Narben werden, von denen wir spter kaum etwas merken. Dann gibt es noch die richtigen Freunde, die wir im Leben immer wieder verlieren, sei es durch Streit oder einfach, weil unsere Leben sich unterschiedlich entwickeln. Diese Menschen sorgen für die Löcher in unseren Herzen. Wir finden meistens neue Freunde, die das vielleicht etwas stopfen, aber die eben nicht genau dieses Loch ausfüllen. Passende Deckel gibt es eben nicht und wenn wir an die verlorenen Freunde denken spüren wir dies deutlich. Ob wir nun traurig sind oder in guter Erinnerung schwelgen, wir spüren, dass etwas von dem Loch noch vorhanden ist und immer da sein wird.

Und dann gibt es einen oder manchmal auch mehrere Menschen, die hinterlassen nicht einfach eine Leere, sondern sprengen unser Herz in tausend kleine Teile. In diesem Moment ist es, als würde die Sonne untergehen. Permanent hat man das Gefühl durch ein unterirdisches Labyrinth zu laufen. Selbst wenn man in der Sonne sitzt bekommt mein eine Gänsehaut von der Kälte, die einen dort umgibt. Auch Zuneigung von Freunden und Familie nehmen wir nicht wahr und auch in Gesellschaft ist es, als wären wir völlig allein.

Aber wenn du besonders viel Glück hast, dann triffst du jemanden, der wie für dich geschickt ist, der anfängt, vielleicht unbeholfen, die teile wieder zusammen zu setzen, der jedes einzelne hütet wie einen Schatz. Er gibt dir die Hand und nach drei Schritten ist das Labyrinth plötzlich zuendeund du spürst wieder ein paar wärmende Sonnenstrahlen. Er nimmt dich in den Arm und du bist zuhause. Das klingt so furchtbar kitschig und dabei mag ich gar keinen Kitsch. Ich will nur sagen, dass so oft wir auch verletzt werden, es immer irgendwie weitergeht. Das hat man auch schon tausendmal gehört und gelesen, aber vielleicht hilft es ja, wenn man etwas auch noch tausend und ein Mal hört um sich selbst zu überreden daran zu glauben.

18.3.07 21:53


Das ist das Schlimmste was einem Menschen passieren kann, der Satz "Hey, erzähl du doch mal was", vor einem leeren Blatt Papier zu sitzen, oder in unserem Zeitalter vor einer leeren Internetseite. Ist man erstmal in dieser Situation muss man die schwierige Entscheidung treffen, fülle ich die Stille, den freien Raum? Habe ich etwas zu sagen, dass wichtig genug ist es anderen mitzuteilen? Meine Antwort ist: Wahrscheinlich nicht. Aber das macht nichts, jeder der etwas mitteilen will kann das mehr oder weniger uneingeschränkt tun. Ob das nun gut oder schlecht ist, ob derjenige überhaupt wahrgenommen wird, das ist eine andere Sache.

Ich kann nicht schreiben. Zumindest nicht auf die Art, wie ich es für bewunderns- und lesenswert halten würde. Wahrscheinlich habe ich auch nichts zu sagen, nichts Großes, Weltbewegendes. Ich habe nur meine Gedanken, aber vielleicht gibt es jemanden, für den auch die interessant sind.

28.2.05 17:13





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